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10 Gründe, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Das Pendeln zur Arbeit macht dich verrückt? Alles gut, steig auf dein Fahrrad!

Ach ja, der Weg zur Arbeit. Manchmal ist er lang und schwer, vor allem früh am Morgen. 

Wenn man dann noch einem stressigen Verkehrsmittel wie einer überfüllten U-Bahn, einem verspäteten Bus oder einem Stau im Auto ausgesetzt ist, wird der Arbeitsweg schnell zu einer echten Tortur.

In der Tat zeigen Forscher der Universität Bristol in einer Studie über den Zusammenhang zwischen Pendelzeiten zur Arbeit und dem Wohlbefinden, dass:

die Arbeitszufriedenheit verbessert werden kann, wenn die Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, die Zeit, vom Pendeln zu reduzieren, von zu Hause aus zu arbeiten, und/oder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen” 

(Chatterjee, K., Clark, B., Martin, A. & Davis, A. (2017). The Commuting and Wellbeing Study: Understanding the Impact of Commuting on People’s Lives. UWE Bristol)

1. Günstig

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass sich der Arbeitsweg mit dem Fahrrad günstiger gestaltet als mit anderen Verkehrsmittel.

Wenn Sie ein Qualitätsfahrrad kaufen möchten, sollten Sie es als eine Investition betrachten, die sich über mehrere Jahre auszahlt. Zögern Sie nicht, die Kosten für ein gutes Fahrrad nebst Zubehör ins Verhältnis zu den Gesamtkosten für ein Auto (Kauf, Parken, Versicherung, Kraftstoff usw.) oder zum Preis eines ÖPNV-Abos zu setzen. Die Ersparnisse können sich sehen lassen!

2. Umweltfreundlich

Unser Planet wird immer wärmer, und mit der Entwicklung des Dieselverbotes in Berlin müssen wir neue und umweltfreundlichere Verkehrsmittel finden.

Die Auswirkungen des Radverkehrs auf die Umwelt sind klar: Durch die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Verbesserung der Luftqualität ist der Radverkehr eine konkrete Lösung für eine nachhaltige Entwicklung!

Zudem reduziert das Radfahren die Lärmbelastung und schafft ruhigere Verkehrsflächen.

3. Schnell

Radfahren ist die schnellste Art der Bewegung in der Stadt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Autos in der Stadt beträgt 15,2 km/Stunde. Auf kurzen und mittellangen innerstädtischen Strecken ist das Fahrrad daher so schnell wie ein Auto und garantiert einen effizienten Tür zu Tür-Transport ohne zeitraubende Parkplatzsuche.

Dank der Entwicklung von breiteren, zweispurigen Radwegen kann man streckenweise sogar schneller mit dem Fahrrad fahren, als mit dem Auto.

Ganz zu schweigen davon, dass ein Radfahrer seine Zeit und seine Fahrt voll im Griff hat: Seine Fahrzeit kann bei jedem Wetter, ob im Stau oder nicht, genau berechnet werden. 

Und man kann es sich sogar leisten, 10 Minuten zu spät aufzubrechen: dann muss man einfach kräftiger in die Pedale treten und kommt trotzdem pünktlich!

4. Einfaches parken

Kein Suchen nach einem Parkplatz für Ihr Auto oder gar einem Sitzplatz in einer überfüllten S-Bahn: in Berlin gibt es genügend Abstellplätze für Fahrräder. Mit einem guten Schloss lässt sich Ihr Fahrrad fast überall einfach befestigen.

Das gute Schloss ist jedoch wichtig! Fahrraddiebstähle sind in Berlin keine Seltenheit und es ist notwendig, sich vor ihnen zu schützen (für weitere Informationen zu diesem Thema siehe Artikel: Welche Fahrradschloss-Arten gibt es?). 

5. Gesund für Körper…

Radfahren ist vor allem Sport! Eine tägliche Hin- und Rückfahrt zur und von der Arbeit ist eine gute Möglichkeit, sich zu bewegen ohne hierfür extra Zeit einplanen zu müssen.

Radfahren ist ein ganzheitlicher Sport; es fordert und stärkt:

  • das Herz
  • die Muskeln (Beine, Gesäß, Arme, Rücken, Bauchmuskeln usw.)
  • die Atemkapazität

Hierdurch beugt es Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, zu deren Hauptursachen gerade der Mangel an körperlicher Bewegung zählt. Viele Ärzte raten zur regelmäßigen Nutzung des Fahrrads und es gibt nur wenige Kontraindikationen, da Sie in Ihr eigenes Tempo und somit die Belastung bestimmen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 30 Minuten Bewegung pro Tag, um die Gesundheit zu verbessern und fit zu bleiben.

Mit einer 15 bis 20-minütigen Radfahrt ins Büro haben Sie den Soll bereits erfüllt!

6. … und Geist!

Zahlreiche Studien belegen den Nutzen von körperlicher Bewegung für die psychische Gesundheit.

Darüber hinaus reduziert die Geselligkeit unter den Radfahrern den Stress und entwickelt soziale Beziehungen.

Die Studie der Universität Bristol zeigt, dass Radfahrer sich selbst für gesünder halten als Nutzer von Autos, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fußgängern.

Im Allgemeinen würden Sie sagen, dass Ihre Gesundheit (ausgezeichnet bis schlecht) ist?

Quelle : Chatterjee, K., Clark, B., Martin, A. & Davis, A. (2017). The Commuting and Wellbeing Study: Understanding the Impact of Commuting on People’s Lives. UWE Bristol

7. Verbessert die Arbeitsleistungen

Vorbei sind die Zeiten langweiliger klassischer Bürojobs, in denen der berühmte “U-Bahn, Arbeit, Schlaf”-Zyklus herrschte. Immer mehr Start-ups entwickeln Sportveranstaltungen, um die Kreativität und Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. 

Wenn Man nicht das Glück hat, eine Tischtennispartie im Büro spielen zu können, hat Radfahren den gleichen Effekt. Radfahrer berichten deswegen dass sie bei der Arbeit konzentrierter, entspannter und produktiver sind.

Kurz gesagt, wenn du mit dem Fahrrad zur Arbeit fährst, bist du schon in der Zukunft.

8. Fahrrad = Freiheit

Ob es ein U-Bahn-Störung, ein Transportstreik oder ein Stau ist, kannst Du jederzeit Dein Fahrrad mitnehmen.

Allgemeiner geht der Begriff “Freiheit” oft mit dem Fahrrad einher: Er kann von jedem genutzt werden. Schon in jungen Jahren ist es ein Weg, schneller zu sein; für Teenager ist es der Beginn der Unabhängigkeit.

Man braucht weder einen Führerschein noch ein großes Budget, um es zu fahren, und auch aus diesem Grund entwickeln immer mehr Vereine “Fahrradschule”, um Menschen wieder in den Sattel zu bringen, die ihr Selbstvertrauen wiedergewinnen müssen, um unabhängiger zu sein und wieder ins Leben zu kommen!

9. Naturverbunden

Auf dem Fahrrad ist der Radfahrer voll mit der Natur verbunden, im Gegensatz zum Autofahrer, der dank Klimaanlage oder Heizung eine konstante Temperatur in seinem Fahrgastraum genießt.

Im Gegenteil, auf dem Fahrrad erleben Sie den Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten: Sie kleiden sich je nach Wetter: auf den Genuss von leichten Kleidern im Sommer folgt das Cocooning-Gefühl, wenn Sie mitten im Winter gut in Ihre dicken Jacke gehüllt sind.

Mit dem Fahrrad, wie auch zu Fuß, sind wir aufmerksamer: wir bemerken die Blumen, die in die Blumenbeete wachsen, wir atmen die Düfte des Frühlings ein, wir hören die Vögel…

Radfahren ist eine Philosophie mit ein wenig Poesie…

10. Eine Zeit für sich selbst

Letztendlich, Radfahren ist vor allem sich Zeit für sich nehmen, meditieren und den gegenwärtigen Augenblick genießen. 

Radfahren ist die Möglichkeit, Zeit zum Nachdenken zu haben, sich zu konzentrieren, zu entspannen. Radfahren hilft, einen Schritt zurückzutreten. Ein echter Regenerationsfaktor, indem es dir erlaubt, zweimal täglich eine echte Pause vom Alltag zu machen. Eine echte Wellness-Dose!

Jetzt hast du keine Ausreden mehr. Triff Mal gute Vorsätze für 2020 und spring auf deinem Fahrrad!